Freitag, 3. Juli 2015

57. Lissabon – Sines – Sesimbra – Lagos - Faro
Wandeln auf alten Pfaden mit einem Raumwunder

für`s kindliche Kurzweil war gesorgt
Christoph hatte mal wieder eine seiner glorreichen Ideen: wir könnten doch Simon auf dem Katamaran BABSEA, der auch inzwischen den Weg zurück über den Atlantik bewältigt hat und in unserer Marina lag, ein paar Tage auf seinem Weg Richtung Mittelmeer begleiten, da seine Crew gerade etwas dezimiert war und dann mit dem Zug wieder zurückfahren. So kam es dann auch: Segeln mit BABSEA
über Sines, Sesimbra, Lagos bis Faro - bis auf den letztgenannten alles schon mal im letzten Jahr angelaufene Häfen. Irre geräumig so ein Kat.
Knotenkunde mit Käpt`n Simon auf`m Dach
Voll der Luxus. Wir hatten zwei Schlafzimmer, also einen Rumpf für uns. Beim Kochen kann man sogar rausgucken was so geht und ist nicht "unter Tage".
Es war sehr nett mit dem entspannten Simon, dem Eignersohn und seinem Crew-Mitglied David (ein total unterhaltsamer „funny guy“). Und es war schön, nochmal zu segeln und die Chance zu haben, Delfine zu sehen.
Drei stattliche Atlantik-Bonitos hatten wir auch noch an der Angel. Das ergab eine üppige Mahlzeit. Mit dem Dinghi sind wir
Der geht wieder zurück zu Mama & Papa


in Lagos alle nochmal zum Baden gestartet und fanden eine kleine Bucht nur für uns. Zum Schluss in der Marina in Faro gab es ein Wiedersehen mit einem anderen ARC+-Teilnehmer TIMEOUT. Aufmerksame Leser werden jetzt ausrufen "Ach die, die Euch bei Eurer Ankunft in der Karibik mit einem Eis entgegenkamen."
Nach fünf schönen Tagen auf der BABSEA haben wir uns in den Zug nach Lissabon gesetzt – zurück zur Muline. Schliesslich gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu tun bevor das Boot am 18. Juli über den Ladentisch geht. *schluchz

Dienstag, 30. Juni 2015

56. Lissabon Expo - Marina
Das Landleben ist eins der gefährlichsten

Als ich mit den Kindern allein spazieren war, geschah uns ein kleines Unglück. Beim Herumalbern fiel Emil zu Boden und schlug hart mit dem Kopf auf die Pflastersteine. Er hatte ein sogenanntes Loch im Kopf. Beunruhigt trug ich den kleinen Mann zum Boot zurück, Christoph war aber gerade Joggen. Ich funkte die Marina-Verwaltung an und die riefen einen Krankenwagen für uns. Der uns mit Blaulicht* durch ganz Lissabon zum Kinderkrankenhaus holperte.
*Eigentlich keine Veranlassung, der kleine Patient war zum Glück recht munter und machte nur grosse Augen.
Drei Stiche genäht, eine kleine Spritze als Souvenir und ein Tapferkeitseis und schon sassen wir wieder mit beim kleinen Sit-In mit der BABSEA Crew bei uns an Bord und konnten berichten.

Unsere Freunde Jana und Hendrik mit ihren lütten Töchtern Emma und Milla kamen - mit ihrem neuen riesigen Wohnmobil on Tour - vorbeigeschneit und blieben für zwei Tage bei uns. Wir machten einen Ausflug mit MULINE auf dem Tejo. Geplant war baden und angeln. Ersteres fiel aus wegen des trüben Wetters. Recht schnell spürte Hendrik einen Widerstand an der Angel. Ein Oktopus war dran. Aber die sonst so beherzten Angelexperten an Bord waren ratlos und scheuten sich vor weiteren Massnahmen.
So sollte unser Fangergebnis in etwa aussehen
Sah aber auch unhandlich aus mit seinen langen sich windenden Tentakeln. So ergriff das schlaue Tier den Moment und saugte sich aussenbords abwärts - noch an der Angel – in die rettende Tiefe. Ich fühlte regelrecht die Erleichterung bei allen Beteiligten. Allerdings war Neptun (oder der auch immer Zuständige) sauer und steckte uns dann nix mehr an den Haken.

Sonntag, 28. Juni 2015

Fotos von der letzten Atlantiküberquerung
Start in B.V.I.


Bermuda

Kaffeekränzchen gab es öfter
Bierübergabe


 
ganz hinten MULINE


Portugiesische Galeere
ganz hinten BABSEA
doppelter Steak-Genuss auf Flores
Beine vertreten


Samstag, 27. Juni 2015

55. Lissabon Expo - Marina
Zurück an Bord

Wir sind wieder eingezogen und das Leben an Bord hat uns wieder. Ich hatte ja vorher ein ganz klein bisschen die Befürchtung, dass es mir vielleicht gar nicht mehr gefällt. Pustekuchen! Alles war sofort völlig normal und gewohnt. Auch der Stressbolzen Käpt'n Chrischi. :))) Am ersten Tag - wir haben uns in die Expo Marina, die wir schon vom "Hinweg" kannten, verlegt - beschlich mich so ein Glücksgefühl, so völlig frei zu sein und das Leben geniessen zu können, als wir an der Hafenmole im warmen Abendlicht auf den noch sonnenwarmen Steinen sassen und ich Emil bei seinen Skatebord-Fahr-Versuchen (auf Schweizerdeutsch ein Rollbrettli-Bub) beobachtete.
Ganz leicht hab ich mich gefühlt. Und das trotz der Um- und Aufräumarbeiten, die an Bord auf uns warteten. Aber wir haben ja Zeit jetzt bis Mitte Juli und liegen erstmal ganz ungezwungen in einer komfortablen Marina. Schade, dass nach der Fertigstellung zur Expo damals scheinbar kaum noch Gelder für die Instandhaltung da zu sein scheinen. Bei Ebbe hängen einige Schwimmstege schräg auf dem zum Vorschein kommenden Schlick und das eine Schleusentor lässt sich nicht mehr schliessen.
Übrigens - und das werden die Seebären Andreas, Burghard und Jens-Uwe, die inzwischen auch den allerletzten Teil ihrer Heimreise gut geschafft haben und auch schon wieder am Arbeitsplatz sitzen bzw. ihren Alltag bewältigen, nicht gerne hören: hier ist wieder Sommer angesagt mit 30 Grad und Sonnenschein nach diesem einen verregneten Ankunfts-Wochenende.

Komisch, mir wird die Bedeutung unseres Abenteuers erst jetzt bewusst. Holla, die Waldfee! Wir haben Einiges gewagt.
Und bin Christoph im Nachhinein sehr dankbar für die akkurate Vorbereitung trotz meines gelegentlichen Widerstandes.

Sonntag, 14. Juni 2015

54. Lissabon

Alles planmässig, wie es so schön heisst.
Wir können melden: Leinen fest heute (13.06.2013) um 16 Uhr Ortszeit in Lissabon. Und die Bärte..... :)))

Es gab wie versprochen Kuchen mit einem schönen kühlen Bier UND einem zünftigen Rum-Cola-Mix. 

Jetzt ruhen die Seebären erst einmal richtig aus und morgen geniessen wir Lissabon und am Montag fliegen Andreas, Burghard und Jens schon wieder gen Heimat und ab dann heisst es, noch eine Weile Familienzeit auf dem Boot.




frisch geduscht (Alle) und stolz

Freitag, 12. Juni 2015

So angelt man einen Fisch! ;)

Tralalalaaaaa: Der 100. Blogbeitrag!

Katja:
So, jetzt ist es fast geschafft! Ich berichte noch einmal kurz über unsere Wartezeit in Lissabon, bevor wir morgen nachmittag der Einladung zum Kuchenkränzchen auf der MULINE in der Marina Doca de Alcântara in Lissabon folgen. 
Zoo Lissabon
Die zehn Tage in Lissabon sind wie im Flug vergangen. Dank Tripadvisor haben wir eine schnuckelige Pension nahe der Altstadt gefunden. Jeden Tag hatten wir ein anderes Programm - es gibt hier wirklich viel zu erleben. Habe auch wieder gemerkt, ich fühle mich sehr wohl in einer Grossstadt. Gerade auch für die Lütten wird hier viel geboten. Und überall bleiben die Leute stehen und drehen sich nach den beiden Blondschöpfen um. In der U-Bahn springen die Leute regelrecht von ihren Sitzen und bieten sie uns an. (Oder vielleicht sah ich auch nur so erschöpft oder alt aus ;) ???) 
Hier sind grad die Festas Lisboa - überall sind die symbolischen Sardinen zu sehen, sei es auf den Strassengrills oder als bunte Bilder. Die Strassen sind geschmückt und es finden bunte Paraden statt - leider die erst abends. 
Morgen müssen wir noch ein bisschen was vorbereiten zum Empfang der Segler. Wir freuen uns sehr, die Kinder wissen: nur noch einmal schlafen. In diesem Sinne .... Jippijuchei!!!


Skypen mit Papa auf den Azoren

Volvo Ocean Race





Spielemesse Ludopolis


Stadtrundfahrt

Alleen in voller lila Blüte - riecht aber auch n bisschen nach Pipi